Die Ölexploration steht nach wie vor im Mittelpunkt der Strategie von Total:

Es ist also der CEO der Total-Gruppe, Patrick Poyanné, der Ende letzter Woche über die Entscheidungen des Konzerns zur Fortführung seiner Aktivitäten im Ölsektor sprach. Insbesondere erklärte er, dass die Ölexploration auch in Zukunft weitergehen wird, auch wenn die Nachfrage aufgrund des Klimanotstandes wahrscheinlich zurückgehen wird.

Erinnern wir uns an das Ziel, die globale Erwärmung auf weniger als 2 Grad pro Jahr zu begrenzen, was eine drastische Reduzierung der Nutzung fossiler Brennstoffe zugunsten erneuerbarer Energien voraussetzt. Nach den Schätzungen der Gruppe würde eine Erwärmung von 1,5 Grad pro Jahr zu einem Rückgang von 1,5 bis 2 % pro Jahr für Öl führen. Der Konzern unterstreicht auch seine Erwartung eines Rückgangs der Ölnachfrage bis 2030 mit einem Szenario, das mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens korreliert und die Erwärmung auf maximal 2° und idealerweise 1,5° begrenzen soll.

 

Kostengünstige Ölaktivitäten werden begünstigt:

Wie die Gruppe in ihrer Mitteilung feststellt, sollten wir jedoch nicht vergessen, dass Öl eine besondere Aktivität ist, die Investitionen erfordert, um nicht zu einem stärkeren Rückgang (4 bis 5 % pro Jahr) zu führen. So ist es auch bei sinkender Nachfrage notwendig, bestimmte Investitionen angesichts der noch stärker abnehmenden Ölreserven aufrecht zu erhalten.

Es ist also eine strategische Entscheidung, die der Konzern mit der Entscheidung getroffen hat, sich im Wesentlichen auf Niedrigpreisöl zu konzentrieren. Der Chef des Total-Konzerns sprach von einer Gewinnschwelle von weniger als 20 Dollar pro Barrel und nannte für seine Investitionen auch die Regionen Afrika und Naher Osten, in denen das Unternehmen besonders gut aufgestellt ist, wie in Brasilien und Surinam.

Die Gruppe wies auch darauf hin, dass sie keine Tiefen- oder Fernerkundung bevorzugt, die als zu teuer in der Erschließung für ein Öl angesehen wird, das ohnehin nie gefördert werden würde.

 

Bekräftigte die Ambitionen im Bereich der erneuerbaren Energien:

Natürlich hat der französische Konzern seine Ambitionen im Bereich der erneuerbaren Energien mit einem Jahr 2021 noch einmal bekräftigt, das in diesem Bereich mindestens so aktiv sein wird wie das Jahr 2020. Total hat daher gewarnt, dass wir in den kommenden Tagen mit einer Verstärkung seiner Positionen in Ländern wie den USA und Indien sowie im Biogassektor rechnen sollten.