Ein Update zum Markt für das schwarze Gold an diesem Dienstag:

So verzeichnete das Barrel Nordseeöl der Sorte Brent zur Lieferung im Juni heute Morgen zur Eröffnung einen Preis von 62,5 Dollar, ein Rückgang von fast 4,18 % oder 2,71 Dollar gegenüber dem vorherigen Schlusskurs.

Auf der anderen Seite des Atlantiks ist die Situation ebenfalls angespannt. Das Barrel Rohöl der Sorte WTI verlor am New Yorker Markt 4,56 %, ein Verlust von 2,89 Dollar bei einer Notierung von 58,65 Dollar heute Morgen.

Einige Analysten haben darauf hingewiesen, dass die Verluste vom Montag bei diesem Rohstoff mehr oder weniger den Gewinnen vom letzten Donnerstag entsprechen.

 

Die Hauptursachen für diesen Rückgang des Preises für schwarzes Gold :

Diese Konsolidierung des Rohölpreises zeichnet sich natürlich auch dadurch ab, dass sich die Mitglieder der Opec+ auf eine schrittweise Erhöhung ihrer Produktion im Laufe der nächsten Monate geeinigt haben. In der Tat widersprach diese Entscheidung letztlich einigen Erwartungen, dass sich die Gruppe für einen kurzfristigen Status quo entscheiden würde. Dies deutet darauf hin, dass die OPEC+-Mitglieder recht zuversichtlich sind, dass sich die Nachfrage in den kommenden Monaten weiter erholen wird.

Tatsächlich haben die Organisation erdölexportierender Länder und ihre zehn Verbündeten der OPEC+ bei ihrem letzten Treffen beschlossen, ihre Fördermengen für Mai und Juni um etwa 350.000 Barrel pro Tag zu erhöhen. Es folgt ein Anstieg um 441.000 Barrel pro Tag im Juli.

 

Ein Deal zwischen den USA und dem Iran, den es zu beobachten gilt:

In dieser Woche werden sich Investoren und Analysten auf eine weitere Nachricht konzentrieren müssen, die diesmal die Annäherungsversuche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran betrifft, was das Angebot an schwarzem Gold auf dem Markt weiter erhöhen dürfte.

In der Tat wissen wir, dass sich die beiden Länder darauf geeinigt haben, die ersten indirekten Verhandlungen über die Europäer zu beginnen, und zwar diese Woche in Wien. Ziel ist der Versuch, das von Donald Trump im Jahr 2018 völlig abgelehnte internationale Atomabkommen mit einer Wiedereinführung der Sanktionen gegen Teheran zu retten. Der Iran hatte damals beschlossen, sich von den Beschränkungen für sein Atomprogramm zu lösen.